EU Spieler Problematik am Fall Waldkirchen

  • Und als Aufsteiger einen Kader zu verpflichten der gleich locker den Sprung in die Aufstiegsrunde schafft kostet nix? Ergo interessiert der Nachwuchs da eh recht wenig. Aber hey, ich hab ja wieder vergessen dass die Osteuropäer nur ihr Hobby ausüben wollen und als Aufwandsentschädigung nur ein Butterbrot verlangen.

  • In den Durchführungsbestimmungen steht aber auch, das in der Verzahnungsrunde nach den Regularien der Bayernliga nur mit 2 Ausländern gespielt werden darf!

    Wenn dagegen jemand klagt, könnte er vielleicht recht bekommen, vielleicht auch nicht.

    Bekäme er rechtm hätte das mit Sicherheit auch Auswirkungen auf die freiwillige Selbstbeschränkung, der OL, DEL2 und DEL. Dann könntest du alle diese Vereinbarungen in die Tonne klopfen.

    Sind wir doch mal ehrlich, wenn ein Verein eine Klage einreicht dann zieht der Verband definitiv den kürzeren!


    Es ist nicht ganz richtig, wenn leute sagen: „Sollen sie doch Klagen, das geht in Deutschland so langsam, da ist die Saison vorbei.„


    Ich glaube manche Leute vergessen dabei, das es sich laut Recht (welches genau weiß ich nicht) um diskriminierung von Ausländern handelt. Auch wenn es lachhaft klingt, es ist leider so. :blink1:


    Und da, meine Freunde, können die Mühlen in Deutschland (wenn es sein muss) ganz ganz ganz schnell mahlen.


    Wobei ich aber auch glaube das sich der Verband nicht vor gericht dagegen stellen wird. Weil es ist leider aussichtslos.


    Was dann passiert wurde hier schon oft beschrieben: Ende der Verzahnungsrunde.

  • Was glaubt ihr denn warum es nur eine Einigung zwischen den Vereinen gibt und keine definitive Regelung, welche besagt, wieviele Ausländer antreten dürfen. Weil man dann in einen Konflikt mit dem Gesetz kommt. Ansonsten würde doch schon lange eine „Obergrenze“ existieren.


    Bisher hat es wohl noch kein Verein drauf ankommen lassen. Aber wenn eine Mannschaft zu ungefähr 50% aus Ausländern besteht dann wird das nicht mehr lange dauern bis ein Richter darüber urteilt. Und diesen Schuh möchte sich der Verband sicher nicht anziehen.


    Ist leider viel zu oft einfach dahergesagt „Macht endlich eine Regelung!!!“. Welcher Rattenschwanz dort drann hängt, möchte ich im Detail garnicht wissen.

  • Waldkirchen hat etwas über 10.000 einwohner. Warum ist es dann nicht möglich einfach spielr zu holen die beruf mit eishockey verbinden. Es gibt da genug spielr die beruf mit amateureishockey verbinden. und soweit liegt nun waldkirchen auch nicht weg vom schuß. Das ist doch nur eine frage des wollens finde ich. Also hört auf um den heißen brei zu reden. Waldkirchen will unbedingt in die bayernliga und hat deswegen so aufgerüstet. und solange da keine verbindliche regelung getroffen wird wird es immer solche vereine geben. Letztes jahr Bad Kissingen und jetzt halt Waldkirchen.

  • Hamma ja letztes Jahr gesehen.....




    Was haben wir letztes Jahr gesehen?

    Da gab es in der BEL noch keine freiwillige Selbstbeschränkung und demzufolge auch diese Regelung nicht.



    Sorry auch wenn es sicher auch eine Wiederholung ist, aber das stimmt doch einfach nicht


    Die freiwillige Selbstbeschränkung wurde im September 2016 durch glaube ich Moosburg angestoßen. Und die Bayernligisten hatten sich sehr wohl schon in dieser Saison darauf geeinigt.


    Hintergrund war die Tatsache (und die hat sich nicht geändert) weil der BEV keine Möglichkeit hatte hier Reglementierend einzugreifen aufgrund des Anrufes des EV Berchtesgaden beim Schiedsgericht unter Hinweis auf das EU Recht



    Dies wurde den Vereinen dann auch so mitgeteilt.


    Die Bayernliga einigte sich dann aber auf die 2 Kontingentspieler als freiweillige Selbstbeschränkung



    Zitat

    „Beim letzten Verbandstag war dies bereits ein großes Thema“, so Kieninger. Im deutschen Profi-Eishockey dürfen bei der DEL nur zwölf Ausländer pro Saison und zehn pro Partie lizenziert werden. Dies basiert – wie auch in der zweiten Liga und der Landesliga – auf einer freiwilligen Selbstbeschränkung, und nur so könnte es auch in der Bayernliga und den Ligen darunter laufen. In der Bayernliga, so Kieninger, sei man bereits aktiv geworden. Hier habe Memmingen einen Antrag auf Selbstbeschränkung gestellt, dem bereits ein großer Teil der Vereine seine Zustimmung erteilt habe. So auch der EVM, obwohl man dies mit einem lachenden und weinenden Auge getan habe. Denn bekanntlich sind die beiden Söhne von Trainer Petr Kankovsky gute Eishockeyspieler und nur einer, Josef, kann hier spielen, während Karel nach Kanada ging – aber auch gerne geblieben wäre.

    Der Verband, dem die Hände gebunden sind, sehe es aber sehr positiv, dass sich die Vereine eine Selbstbeschränkung auferlegen wollen


    Aber das hatte dann ein Ende als es auf die Abstiegsrunde zuging bzw Bad Kissingen als Schreckgespenst auftauchte.


    Marc Hindelang "entband" dann in diversen Interviews auch die Bayernligisten von dieser moralischen Verpflichtung


    Zitat

    Wie er zu dieser Einschätzung kommt: Vor der Saison wurden die 23 Landesligavereine, zu denen auch Klostersee, Freising, Pfaffenhofen, Fürstenfeldbruck, Reichersbeuern, Farchant und Trostberg zählen, darauf eingeschworen, doch bitte mit je einem ausländischen Spieler auszukommen. Eine freiwillige Selbstbeschränkung, wie sie etwa die Bayernliga mit zwei Ausländerstellen einging, kam aber nicht zustande. Und die Kissinger Wölfe halten sich schon gar nicht daran. In ihrem Kader findet man über zehn Akteure, die ihre Eishockey-Ausbildung außerhalb von Deutschland genossen haben. Sie kommen aus Kanada, Schweden, Russland Spielertrainer Mikhail Nemirovsky war auf der halben Welt tätig, in Russland, Amerika, China, England, auch der DEL (Hannover).

    „Das konterkariert den Amateurgedanken“, findet Hindelang. Bad Kissingen habe andere Landesligisten mitgerissen, die argumentierten, dass sie sich dann ja auch nicht an Beschränkungen halten müssten. Daher: Wettrüsten. „Den Bayernligisten habe ich mitgeteilt, dass sie sich in der Verzahnungsrunde mit den Landesligisten nicht mehr an die Selbstbeschränkung halten müssen.“


    und die Bayernligisten legten dann auch nach . Was XXL hier richtig anmerkt.


    Und dieses Jahr ist genau das gleich passiert


    Die Bayernliga konnte sich einigen, die Landesliga nicht


    Ergo ist es nun wirklich nicht unwahrscheinlich, dass genau das Gleich passiert, wenn es auf die Verzahnungsrunde zugeht. Weil (leider auch hier nochmal) der BEV konnte damals nicht sanktionieren, kann oder wollte von seiner Seite aus keinen Regelungen vor der Saison in den Durchführungsbestimmungen festlegen und ich sehe nicht wiso er es dann auf einmal am Ende dieser Saison können sollte.

  • Ich hatte es ja mit einem beitrag in meiner ausdrucksweise etwas übertrieben aber der kern ist eben doch der dass sich solche XXXXXXXXXX vereine einen XXXXXXXdreck um die anderen vereine scheren. Es geht nur um den eigenen vorteil. Und wenn mann es nicht schafft mit , nennen es wir es mal so , ehrlichen mitteln dann eben mit methoden die zwar nicht gegen geltenes , in diesem fall EU Recht, recht verstoßen. Nur was kommt danach? Langfristig gesehen ist konsequente nachwuchsarbeit die einzigste möglichkeit ein langes vereinsleben zu garantieren. Andere vereinen schaffen es dadurch zumindestens einen teil ihrer landesligakader zu stellen. machmal kommen dann die sogenannten eishockeydeutschen mit dazu , Also ausländer mit deutschem spielerpass die aber alterstechnisch nicht mehr profis sind und beruf mit eishockey verbinden. Wenn dann 2 kontistellen besetzt werden ist doch alles in ordnung.

    Mir kann doch keiner erzählen dass zb die tschechen in waldkirchen für eine aufwandsentschädigung dort auflaufen! Das kostet. Und dieses geld wäre besser im nachwuchs aufgehoben. Eishockey ist ein teurer sport. Vor allem im nachwuchs wo fast jedes jahr ne neue ausrüstung gekauft werden muss. bei den wenigsten vereinen bezahlt dass der verein sondern eben die eltern.

    aber hier ist es so dass kurzfristig erfolg erreicht werden will und dadurch das langfristige vollkommen außer acht gelassen wird. Ja mann hat in waldkirchen doch tatsächlich 2 nachwuchsmannschaften. ja herzlichen glückwunsch dazu. Wenn mann aber dieses ziehl schon vor 20 jahren konsequent hätte haben wollen dann hätte mann jetzt nicht nur eine U 9 und u 11 mannschaft sonder eben dass hier.

    Kleinstschüler

    Kleinschüler

    Schüler

    Jugend

    junioren

    Aber sowas kostet und das will mann nicht mann will den zuachauer lieber kurzfristigen erfolg zeigen . Nur das funktioniert eben nicht auf dauer. Abschreckende beispiele gibt es doch zu genüge. Aber da is mann lieber blind bis zum bitteren ende. Es gibt genug vereine die beweisen dass erfolgreiches eishockey nur dann möglich ist wenn der unterbau eines vereines vorhanden ist.

    Das war auch mein letzter beitrag zu diesem thema. Es ist nämlich sinnlos darüber zu diskutieren solange die situation so ist wie sie eben jetzt ist

  • Nochmal zum Thema Kontingentierung: Eine Lösung wäre es, ein Punktesystem für die Erfahrung der jeweiligen Spieler aufzustellen. Dieses muss unabhängig von der Nationalität erfolgen, damit es nicht gegen das Diskriminierungsgebot innerhalb der EU verstößt. Und dann kann jeder Verein innerhalb eines Punktesystems verpflichten. Nachwuchsspieler kosten keine Punkte, Spieler mit viel Profierfahrung viele Punkte. Dann kann sich jeder Verein doch überlegen, was er macht.


    Beispiel (bitte nicht auf die Größenverhältnisse festnageln, ist rein exemplarisch):

    Jeder Verein hat ein Limit von 2000 Punkten. Die höherklassigen Partien eines jeden Spielers sind mit einem Punkteschlüssel zu bewerten. Spiele in den höchsten Ligen eines EU-Landes mit einem vollen Punkt, zweite Liga wie z.B. DEL2 mit 0,75 Punkten, Bayernliga 0,5 Punkte, um beim Thema Landesliga zu bleiben.


    Das wäre vielleicht ein Ansatz, auch wenn es sicherlich einiger Abstimmungen bedürfte (z.B. ist zweite Liga Österreich mit zweiter Liga Tschechien oder DEL2 gleichzusetzen; besteht die Gefahr, dass Preise für junge Spieler steigen, weil diese vermehrt gesucht werden; wie wird mit Nicht-EU-Spielern verfahren, hier kann man das System schlecht umsetzen, siehe NHL, AHL, ECHL, CHL etc.).

  • Und dieses Jahr ist genau das gleich passiert


    Die Bayernliga konnte sich einigen, die Landesliga nicht


    Ergo ist es nun wirklich nicht unwahrscheinlich, dass genau das Gleich passiert, wenn es auf die Verzahnungsrunde zugeht. Weil (leider auch hier nochmal) der BEV konnte damals nicht sanktionieren, kann oder wollte von seiner Seite aus keinen Regelungen vor der Saison in den Durchführungsbestimmungen festlegen und ich sehe nicht wiso er es dann auf einmal am Ende dieser Saison können sollte.

    Wir sind uns ja weitgehend einig.

    Allerdings ist dieses Jahr bereits vor der Saison in den Durchführungsbestimmungen der Einsatz von Kontingentspielern in den Durchführungsbestimmungen geregelt, das war letzte Saison nicht der Fall.