voraussichtliche Ligenzusammenstellung BYL, LL, BZL 2020/21

  • Was passieren kann ist auch...………..


    Die TOP 6 merken plötzlich das sie gar nicht soviel Geld brauchen um ihre Plätze zu halten...…...


    Man kann ja erst nachbessern falls etwas unplanmäßiges eintritt...……..

    Dass, mein lieber Zange, glaub ich eher nicht.... Sowas gibts nur in Grimms-Märchen und Soap-Serien mit schnulzigem Happy-End-Garantien....

    Natürlich kann ich die Lage nur aus der Sicht der Indians beurteilen.

    Wir mussten in MM schon deutlich bei den Sponsoreneinnahmen zulegen, um Konurrenzfähig zu sein - und nicht weil wir, wie gemutmaßt von so vielen Exxxschperten-Fans und totale Szenekennern....... :P........der Mitbewerber in der OL, unbedingt in die DEL2 aufsteigen wollten... :7smilie:

    Wir mussten mit weit über einer Million Budget ins Rennen, um überhaupt die Chance zu haben, ein Play-Off-Platz sicher anzuvisieren, der uns min. zwei Heimspiele plus ein Überstehen bis in die zweite Play-Offrunde gewährleisten kann - wobei es hierbei auch keine Garantie gibt, gab...

    Diese bittere Lehre musten wir, nach dem sang- und klanglosen Erst-Runden-Play-Off-Aus gg Saale im letzten Jahr mit empfindlichen Einbußen an Einnahmen, ziehen.

    Wie die Mehrheit aller Vereine sind wir leider nicht in der Lage , wie z. B. Füssen es kann, aus einem schier unerschöpflich wirkenden Reservoir an OL-tauglichen Nachwuchsspielern zu schöpfen, wo man auch dort erst mal mit der gewiss zunehmenden Erwartungshaltung der Normalo- und Eventfans (nach zwei, drei Jahren sicher) zurecht kommen muss... - sind, wie überall auch, keine Insel der "Seeligen"...

    Wobei ich Stand heute glaube, dass die Vorstandschaft in Füssen, dies ganz gut im Griff hat bzw. haben wird - so mein Empfinden !!! Dies ist aber für die anderen Vereine nicht automatisch vorauszusetzten ....


    Jooo, die OL ist ein riskantes Geschäft und verdammt hartes Brot, .......welches man nur als "Verein" überleben kann, wenn man bereit ist-

    bei ausbleibendem sportlichen Erfolg, trotz Ausschöpfen aller Resourcen - die Vernunft einzuschalten (damit meine ich im weiteren Sinne besonders auch die Fanbasis und das Sponsorenumfeld als tragende Säule - nicht nur die Gesellschafter der GmbH oder die VS der Vereine) und dann auch wieder bereit ist, den Gang in die BEL zurück zu gehen - auch wenn`s Weh tut...

    Wie am Beispiel Soho gesehen, gelingt dass eben nicht jeden und man muss dann als bittere Konsequenz, den äusserst schmerzhaften Abgang für Jahre in die absoluten Niedrungen des EH in Kauf nehmen... Daher sollte man nicht nur das Prinzip Hoffnung walten lassen, auf irgendwelche Möchtegern-Rettern und Schön-Salbadern vertrauen und realitätslosen Träumen nachjagen, sondern frühzeitig die Reissleine ziehen, wenn aus einem anfänglich geilen "Abenteuer", ein dann absehbar ruinöser "Hazardeurritt" wird....


    So sehe ich persönlich die OL für meinen Standort Memmingen:

    Schön dabei zu sein- solange Zuschauer und Sponoren in ausreichender Anzahl vorhanden, sicherlich ein sportlich höheres Niveau zum Geniessen, a bisserl Renomee in der Dritthöchsten Liga zu spielen, den Reiz Vereine aus den Norden und klangvolle Namen des Eishocksports erleben zu dürfen, aber ebend auch kein Beinbruch, wenn man mit heissem Herzen, aber kühlen Verstand, in eine äusserst attraktive und stabile BEL zurückkehren müsste.... Egal, ob man sich jetzt Eishockeystadt nennt, oder von vielen als prädestinierter OL-Kandidat angesehen wird....

    In der OL ist kein Platz für "Müsste möglich sein, bzw. allzu "feuchte Träumereien" - datt is wie echtes Leben - ...

    Eine zeitlang auf Pump leben - möglich, .....wie ein Boxer sich von einer Runde in die nächste retten - möglich, ....Blind für Realitäten ein paar Järchchen die eigene Pleite aufschieben - möglich,........

    der grosse Knall mit Heulen und Zähneknirschen und riesen Löchern in der Hosentasche und ein dann bescheidenes, warmes Plätzchen im Obdachlosenasyl finden- dann leider, definitiv sicher...

    Da bleibt letztendlich nur das Vertrauen, auf vernünftige und verantwortungsbewusste Vorstände - denn gerade die Coronnakrise zeigt, wie schnell alles auf "Links" gekehrt werden kann..


    Generell: der OL würde es kurz- mittelfristig bestimmt gut tun - würde mich auch dazu verleiten lassen zu behaupten, wenn die OL nicht zu einer Todesliga verkommen soll , als was sie der von mir geschätzte Goalie64 nicht ganz zu Unrecht betitelt hat, müssen Passau, Landsberg, Miesbach hochkommen, nicht nur als Blutauffrischung, sondern um auf eine vernünftige Anzahl von Teams zu kommen.... Andererseits muss es den Teams, die keine Mörderbudget aufbieten können, möglich sein mit doppelten Boden und Rettungsfallschirm, wieder sanft in die BEL zu landen - ohne die Gefahr eines Totalverlustes erleiden zu müssen - dass dies möglich ist, haben die Waldis "bewiesen".

    Aber, diese drei freiwilligen Aufsteiger dürfen nicht davon ausgehen, man kommt in die PO - wer mit mehr als einem Auge danach schielt, ohne grosse Sponsorengelder aufzureissen, der erleidet Schiffbruch... denn die Top 6 werden den Teufel tun Ihre Ambitionen herunterzuschrauben und weniger Geld auszugeben......

    Also, wenn vernünftig machbar - dann würde ich es begrüssen, wenn sich diese Vereine in Richtung OL aufmachen würden - jedoch nicht, auch wenn es uns OL-Ligisten Schaden wird, wenn es für diese den Harakiri-Style bedeuten würde - Nochmal, was es ja nicht unbedingt muss, wenn Hirn und Ausgenmaß vorhanden sind !!!

  • Dass, mein lieber Zange, glaub ich eher nicht.... Sowas gibts nur in Grimms-Märchen und Soap-Serien mit schnulzigem Happy-End-Garantien....

    Natürlich kann ich die Lage nur aus der Sicht der Indians beurteilen.

    Deine Ansicht in Ehren...………...


    Ich kenne die einzelnen Sponsoren der jeweiligen Klubs natürlich nicht, kann mir aber durchaus vorstellen das aufgrund der Virus-Geschichte oder ggf Kurzarbeit das Geld bei dem ein oder anderen Sponsor weniger wird...…..


    Demzufolge werden wohl auch die Sponsorengelder etwas weniger werden.

    Bedeutet im Umkehrschluß das die Vereine ohnehin den Gürtel enger schnallen müssen.


    Wenn das querbeet durch die Liga geht wird sich an den TOP Plätzen nicht viel verändern...…..


    Die Tatsache das dann zuerst an den Spielergehältern gespart wird halte ich für gegeben.

    Wenn jetzt ein Spieler unbedingt bei einem TOP Klub spielen will wird er nicht nur aufgrund des Virus mit einem kleineren Gehalt auskommen müssen.


    Die Vereine wissen das sicher auch.....warum also nicht noch etwas mehr kürzen...…...und wenn es nur um 100 Euro pro Spieler und Monat geht ??


    Rein rechnerisch ist das pro Spieler in einer 10 monatigen Saison also 1000 Euro Einsparungen...……...rechne dann diese Summe bei einem 20 Mann Kader sind das schon 20.000 Euro Ersparnis...…...


    Mit dieser Summe ließe sich im Dezember schon noch etwas bewegen...………...

  • Ich muss bei diesen Beiträgen, welche die Oberliga als Todesliga darstellen wollen, immer schmunzeln. Gleichzeitig wird dann immer argumentiert, dass der BEV-Bereich ausbluten würde, wenn Vereine nach oben gehen. Dass der BEV aber ständig Vereine aus dem oberen Bereich bekommt, in den letzten Jahren Erding, Klostersee, Füssen, davor Landsberg, Miesbach, Passau, jetzt wieder Sonthofen, übersieht man. Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Allein von den 14 letztjährigen Bayernliga-Standorten haben bereits zwölf höherklassig gespielt, wenn ich es richtig gesehen habe.


    Die Wahrheit ist deshalb: Es gibt immer einen Austausch an Vereinen. Die einen müssen sportlich oder wirtschaftlich runter, andere entwickeln sich nach oben. Und genau so soll es doch auch sein. Das einzige was man dabei beachten muss ist, dass die Abstände zwischen den Ligen nicht zu groß sind. In meinen Augen wurde das mit der Verzahnung zwischen Ober- und Bayernliga sehr gut gelöst.


    Natürlich gibt es in jeder Liga mehr oder weniger große Unterschiede bezüglich des finanziellen Hintergrunds. Aber das ist doch kein Oberliga-spezifisches Problem. Man schaue sich nur mal die Fußball-Bundesliga und die Unterschiede dort an. Da wäre man froh, wenn es Abstände wie im Eishockey gäbe.


    Was wäre denn, wenn es die Oberliga nicht mehr gäbe? Sollen die verbliebenen Vereine dann in eine DEL2 gezwungen werden? Wohl eher würde es für die meisten nach unten in die Bayernliga gehen. Wie lange würde dann diese Liga Bestand haben, wenn dort Vereine mit Millionenetats auflaufen? Das Problem mit den Unterschieden würde doch nur weiter geschoben.


    Wir brauchen jede Liga und wir brauchen jeden Standort. Abstände möglichst gering halten, Austausch zulassen, vernünftig wirtschaften. Gerade Letzteres ist das Problem und nicht die Liga an und für sich. Was wäre denn, wenn ein SC Paderborn am Transfermarkt mit dem FC Bayern mithalten wollte? Da würde es den Verein auch nicht mehr lange geben. Es braucht umsichtige Vorstände. Und vor allem realistische.


    Grundsätzlich muss eine Liga bezahlbar sein, bei der bundesweiten und eingleisigen Oberliga war das ein großes Problem. Fahrkosten, aber hauptsächlich die Kaderzusammenstellung. Man brauchte mehr Profis wegen des zeitlichen Aufwands. Doch jetzt spielt die Oberliga Süd im gleichen Bereich wie die Bayernliga, die Kosten sind überschaubar.


    Ich denke, dass Standorte wie Landsberg, Miesbach und Passau sehr gut abschätzen können, ob sie den Sprung wagen können. Wenn es nicht passt, dann werden sie absagen. Ich würde es aber schade finden, weil es ein Zeichen wäre, dass wir wieder einen Schritt zurück machen. Dabei hat seit Einführung der Verzahnung zwischen Bayernliga und Oberliga in vier Jahren nur ein Oberligist die Segel streichen müssen und das war Sonthofen. Für mich hat dieser Fall aber nichts mit der Oberligastruktur zu tun sondern ist ein rein hausgemachtes Problem. Andere Veränderungen wie Miesbach, Höchstadt, Waldkraiburg fanden alle auf sportlichem Wege statt. Die Oberliga Süd hatte seitdem konstant zwölf Teilnehmer und die hätte sie auch nächste Saison ohne die "Corona-Bedenken". So schlecht kann unsere Struktur also gar nicht sein.

  • Auch ein wichtiger Punkt in der ganzen Sache: Wenn beide Ligen eine Stärke von 14 Mannschaften hätten, dann würde sicher nichts mehr gegen eine Verzahnungsrunde sprechen. Somit wäre es weiter gewährleistet, dass es eine Verbindung zu den beiden Ligen gibt. Würde diese wegfallen, wäre es ein enormer Rückschritt. Denke auch, dass dies ein wichtiges Kriterium für die drei möglichen Nachrücker ist, um diesen Schritt zu gehen. Für das gesamtdeutsche Eishockey ist es auf jeden Fall wichtig, dass die Oberliga Süd wieder mehr an Struktur bekommt und dass der Übergang zur Bayernliga bestehen bleibt.

  • Habe gestern noch die Info bekommen, dass es anscheinend angedacht ist, die Verzahnungsrunde zur kommenden Saison auszusetzen, um den möglichen Nachrückern in die Oberliga die Möglichkeit zu geben, sich in der neuen Liga über einen längeren Zeitraum ohne eine Abstiegsangst zu akklimatisieren und das es gewährleistet ist, dass erstmal alle bisherigen Oberligisten in dieser Liga bestehen bleiben. Ob es dann einen oder mehrere Aufsteiger aus der Bayernliga in die Oberliga zur übernächsten Saison gibt, das konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht spielt man ja in der Oberliga-Saison 21/22 dann mit möglichen 16 Teams, sofern dann die aufstiegsberechtigten Bayernligisten in die Oberliga wollen.

  • Das wäre ja absoluter Blödsinn.

    So würde man zum einen die Bayernliga, bzw den Bev Bereich wirklich ausbluten oder bei keiner Aufstiegsmöglichkeit, uninteressant machen.

    Zum anderen nimmt man den Vereinen die eventuell feststellen das Oberliga doch noch zu hoch ist, die Möglichkeit sanft zurück zu rutschen.

  • Südlicht,

    erst einmal schön, dass ich Dir eine kleine Freude bereiten konnte ;)

    Vielleicht hatte ich es ein wenig drastisch ausgedrückt, aber manchmal muss man auch mal einen raushauen um Leute (Fans) a bissl zu nachdenken zu bringen.

    Das meine Meinung nicht allen gefällt, ist kein Problem und auch normal. Ich bin ja kein Fan eines Oberligisten. Also unterscheiden wir uns ja schon mal grundsätzlich in unserer Sichtweise. Und, ich erhebe auch niemals den Anspruch, dass meine Meinung, die richtige ist. Ich kann auch die Fans der Vereine verstehen die jetzt hoch gezogen werden sollen. Aber man soll nicht vergessen, dass diese Vereine nur Spielbälle der renommierten Oberligsten sein werden, wenn sie nicht erheblich nachrüsten.

    Du hast auch Recht, dass viele derzeitige Bayernligisten früher höherklassig gespielt hatten, dieses aber aus verschiedenen Gründen (allerdings die meisten aus finanziellen Gründen) nicht mehr konnten/können.

    Klar ist aber auch, dass man die letzten Jahre immer, wenn es um den Erhalt der Oberliga ging, in die Bayernliga (meiner Meinung nach die Beste funktionierende Liga in D) eingegriffen hat. Und diesmal soll es laut den obigen Gerüchten, sogar sehr massiv sein. Gut, aus der Landesliga sind ja 4 Vereine in die Bayernliga hoch gekommen, da könnte man so gesehen, auch ein paar Vereine nach oben abgeben.

    Aber dem stehe ich als Bayernligafan eben sehr skeptisch gegenüber, weil es das Problem der Oberliga nicht lösen wird.

    Ich habe schon immer gesagt, dass man im deutschen Eishockey sehr flexibel mit den Ligeneinteilungen umgehen muss. Doch wenn Jahr für Jahr eine bestimmte Liga ihre Probleme nicht in den Griff bekommt, sollte man das aber auch sehen.

    Und die Probleme der Oberliga ist zweifelsfrei der finanzelle Rahmen in dem sie sich bewegt. Da können vielleicht 6 möglich auch 8 Vereine mithalten, aber der Rest tanzt immer auf Messers Schneide. Um diesen Tanz dann zu beenden kommen die Vereine dann immer auf pfiffige Ideen wie z.B. Spendenaktionen und Crowdfunding-Projekte.

    Der Ansatz ist aber meiner Meinung nach bei den Spielergehälter. Ich bin überzeugt davon, dass ein Herr Snetzinger in Selb mindestens einen mittleren 4 stelligen Betrag (netto versteht sich, plus Wohnung plus Auto) bekommt. Man muss doch nur mal nachrechnen was da bei einem Kader mit 20 bis 24 Spielern zusammen kommt. Natürlich bekommt nicht jeder dieses Spitzengehalt, aber jeder Profi, der nicht arbeitet (und die die Arbeiten, tun dies oft auch nur auf dem Papier) braucht mind. 2500 - 3000 EUR (meist plus Wohnung, plus Auto) um ihr Leben finanzieren zu können. Die jüngeren Spieler vielleicht 1500 und wohnen in ner WG, weil die alles mitmachen um ins Geschäft zu kommen.

    Meine Meinung ist, der Oberliga wird es besser gehen, wenn sie ihren Profiligastatus ablegt.

    Zum Thema Nachwuchs will ich gar nicht's sagen. Doch eines vielleicht, Oberliga funktioniert auch nur dort vernünftig, wo eine hochklassige Nachwuchsarbeit geleistet wird.

    Wenn jetzt jemand sagt, wie ich auf diese Zahlen komme ? Nein, ich bin kein Mäuslein bei den Vertragsverhandlungen, sondern ich zähle nur 1 + 1 zusammen und weiß schon was so für Tarife aufgerufen werden. Da brauchen wir nicht blauäugig sein.

    Ja, die Verzahnung war ein gutes Instrument, leider war die in der letzten Saison aus den bekannten Gründen in die Landesliga nicht mehr haltbar, aber das ist ja ein BEV - Problem und geht den Oberligisten nichts an. Auch da sollte BEV vielleicht zusammen mit dem umtriebigen Herrn Hindelang, von dem ich im Prinzip viel halte, ihre Hausaufgaben machen. Denn dann ist ein "durchgängiges" Verzahnungssystem sehr sinnvoll.

    Aber in meinen Augen werden momentan nur die Bayernligisten mit Goodies gelockt um die Oberliga am Laufen zu halten ohne dort etwas zu verändern.

    Doch am Ende haben wir da alle keinen Einfluss darauf. Ich hoffe mehr, dass kommende Saison überhaupt eine geregelte Saison ablaufen kann. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wenn auch nur ein Spieler krank wird und positiv auf Corona getestet wird.

  • Habe gestern noch die Info bekommen, dass es anscheinend angedacht ist, die Verzahnungsrunde zur kommenden Saison auszusetzen, um den möglichen Nachrückern in die Oberliga die Möglichkeit zu geben, sich in der neuen Liga über einen längeren Zeitraum ohne eine Abstiegsangst zu akklimatisieren und das es gewährleistet ist, dass erstmal alle bisherigen Oberligisten in dieser Liga bestehen bleiben. Ob es dann einen oder mehrere Aufsteiger aus der Bayernliga in die Oberliga zur übernächsten Saison gibt, das konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht spielt man ja in der Oberliga-Saison 21/22 dann mit möglichen 16 Teams, sofern dann die aufstiegsberechtigten Bayernligisten in die Oberliga wollen.

    Ich habe gehört das man andenkt die Play off Spiele gegen die OL Nord Vereine eventuell ausfallen zu lassen

  • In meinen Augen auch keine gute Sache, wenn wirklich die Verzahnung heuer wegfallen sollte. Ich denke, es ist so gemeint, dass es trotzdem den mögIichen Aufstieg für Bayernligisten geben wird, nur Absteiger in die Bayernliga soll es keine geben. Im Moment geistern viele Gerüchte herum. Der DEB hat gesagt, bis Anfang Juni soll das Teilnehmerfeld und der Spielplan stehen. Da kann man mal gespannt sein....

  • Da bin ich allerdings auch mal gespannt, so früh bereits den Spielplan bekannt geben ohne die aktuelle entwicklung (+ evtl. 2. Welle) zu kennen..Mutig!

    Warum sollte das mutig sein ?


    Jeder Verein hätte gerne Planungssicherheit.....da finde ich Juni richtig gut !


    Auf was will der DEB denn warten ??? Eine 2.Welle des Virus kannst Du gar nicht einplanen...…….wann kommt sie-----kommt sie überhaupt...…...wie stark sind die Auswirkungen ?????


    Das wäre Kaffeesatzleserei...…...deswegen finde ich den Zeitraum (wenn es denn so kommt) für toll.


    Ich hoffe der BEV meldet dann eine Woche später den Spielplan Bayernliga...….

  • In meinen Augen auch keine gute Sache, wenn wirklich die Verzahnung heuer wegfallen sollte. Ich denke, es ist so gemeint, dass es trotzdem den mögIichen Aufstieg für Bayernligisten geben wird, nur Absteiger in die Bayernliga soll es keine geben. Im Moment geistern viele Gerüchte herum. Der DEB hat gesagt, bis Anfang Juni soll das Teilnehmerfeld und der Spielplan stehen. Da kann man mal gespannt sein....

    Anfang Juni will der DEB das Teilnehmerfeld und einen Modus bekannt geben. Der Spielplan kommt eigentlich nie vor Mitte oder Ende Juli...


    Die Lizenzunterlagen müssen bis 1.6. abgegeben sein. Allein das ist schon schwer eine vernünftige Kalkulation anzugeben, ohne einen Modus geschweige denn die Teilnehmer zu kennen!

    Dann prüft der Verband die Unterlagen und Mitte Juni bekommen die Clubs Bescheid. Danach haben die Vereine noch Zeit, gewisse Auflagen zu erfüllen. Ruck Zuck ist Mitte Juli. Wenn dann solch ein Fall wie Sonthofen 2019 vorliegt, dann dauert es noch länger.


    Also Teilnehmer und Modus JA, Spielplan definitiv NEIN

  • Goalie94


    ich war die letzten fünf Jahre Anhänger eines Bezirksligisten, eines Landesligisten, eines Bayernligisten und nun eines Oberligisten, sehe das also nicht unbedingt aus dem Oberliga-Blickwinkel, sondern eher allgemein :)


    Ich verstehe natürlich die Skepsis bezüglich eines Aufstiegs, aber man muss auch realistisch sein. Wer aufsteigt und meint er kann dann alle herspielen sollte besser in der Bayernliga bleiben. Man muss seinen Kader clever zusammenstellen und dann kann man mit den meisten Gegnern gut mithalten. Wer aber mit den Topteams in einen finanziellen Wettstreit gehen will kann nur verlieren. Man muss bodenständig bleiben. Ich spreche hier aus der Erfahrung die wir Füssener gemacht haben. Wir haben nicht massiv aufgerüstet nach dem Aufstieg. Zwei Profis - relativ günstige Ausländer -, alle anderen berufstätig. Gute Nachwuchsarbeit ist da nur ein kleiner Teil davon, viel wichtiger ist es den Spielern vor Ort eine Perspektive mit Arbeitsstelle zu bieten, eine eingeschworene Mannschaft zu bilden und mit einem guten Trainer eine entsprechende Taktik gegen die finanzstärkeren Teams zu fahren. Vielleicht noch eine Förderlizenzvereinbarung mit einem höherklassigen Club und gut. So kann man mittlerweile auch in der regional begrenzten Oberliga Süd mithalten, ohne die ganz großen Geldsummen raus zu hauen.


    Da sind wir dann auch schon bei den von dir angesprochenen Spielergehältern. Man darf und muss da halt nicht alles mitmachen und eher auf die berufliche Schiene setzen. Wenn gewisse Vereine meinen sie müssen Wettbieten um irgendwelche Profis machen dann können sie das, wenn sie den finanziellen Hintergrund haben. Kritisch sehe ich es dann, wenn wieder Gönner ausgleichen müssen, ein Minus nicht so schlimm sei weil es ja per Bürgschaften abgesichert wird, der Fan zusätzlich zur Kasse gebeten wird. Da bin ich ganz bei dir, das ist einfach unseriös. Wenn der Standort aber das Geld hat um hier große Profigehälter hinzublättern, dann muss man das akzeptieren. Wie schon geschrieben, in jeder Liga gibt es finanzielle Unterschiede. Da wird sich die Bayernliga diese Saison auch bei Kempten umschauen, bin ich überzeugt davon.


    Bei den Gehältern liegst du glaube ich schon ziemlich gut, junge Spieler dürften aber weniger bekommen. Wobei sich auch hier Vereine hervor tun, die bei der Nachwuchsarbeit lieber sparen und die Jungen von den ausbildenden Vereinen mit den Scheinchen abwerben. Aber das ist ein eigenes Thema.


    Aber nochmals zur Oberliga: Die Probleme welche wir hatten und du auch ansprichst gibt es so eigentlich nicht mehr seit der Verzahnung, die 2016 eingeführt wurde. So stimmt es nicht, dass man die letzten Jahre immer zu Gunsten der Oberliga in die Bayernliga eingegriffen hätte. Das war 2016 für die Verzahnung so, aber seitdem fand der Austausch doch nur auf sportlichem Wege statt. Und auch wenn du es abwiegelst, aber gleichzeitig kamen immer wieder ehemals höherklassige Standorte nach oben. Die Bayernliga hatte daher nie das Problem, nur 11 oder 12 Teilnehmer zu haben. Ein Ausbluten sehe ich da gar nicht. Und auch kein Problem Oberliga Süd, denn nochmals: Seit Einführung der Verzahnung gab es mit Sonthofen in vier Jahren nur einen einzigen Ausfall, und der hat nur wenig mit der Liga zu tun.


    Die Oberliga war nie als Profiliga angedacht, seit Einführung 1999 nicht. Sie wurde danach öfters zu einer gemacht, Auflösen der Regionalliga, bundesweites Spielen, daher wohl auch ihr schlechter Ruf. Ich finde aber, dass sich das in den letzten Jahren sehr zum Positiven gewandt hat. Natürlich gibt es noch einige Profivereine, aber das ist zu vernachlässigen, wenn man mit aufgeführten Punkten gegen die antritt.


    Es muss klar sein, dass auch die Bayernliga eine gesunde Oberliga Süd braucht. Wenn darüber gleich die DEL2 käme, wäre das eine Katastrophe. Dann würde sich alles nur nach unten schieben, die Bayernliga würde Auffangbecken für Vereine, die für eine reine Amateurklasse viel zu stark sind, sich aber nicht nach oben entwickeln können. Die Folgen wären unabsehbar. Darum muss es gerade dem BEV ein großes Ansinnen sein, die Oberliga zu unterstützen und die sportliche Verzahnung zwischen beiden Ligen zu fördern. Davon profitieren alle.

  • Ich seh schon ganz sooo weit liegen wir schon nicht auseinander. Vielleicht könnte man die Oberligisten dazu bekommen, noch mehr in den Nachwuchs zu investieren um mehr eigene Spieler rekrutieren zu können. Ich weiß, einige machen das jetzt schon, aber mehr ist immer besser. Das braucht Zeit, aber vor allem Geld. Füssen und Regensburg sehe ich hier als Vorreiter. Wobei sich da Regensburg als Uni-Stadt a bisserl leichter tut.

  • Ich seh schon ganz sooo weit liegen wir schon nicht auseinander. Vielleicht könnte man die Oberligisten dazu bekommen, noch mehr in den Nachwuchs zu investieren um mehr eigene Spieler rekrutieren zu können.

    Natürlich nicht. Ich verstehe solche Bedenken ja völlig. Ich war übrigens auch sehr skeptisch bezüglich eines Füssener Aufstiegs, dachte das kommt deutlich zu früh. Wurde dann aber wirklich eines besseren belehrt.


    Das größte Problem der Oberliga Süd und damit indirekt auch der Bayernliga ist für mich die Oberliga Nord. Die hatte schon immer große Probleme durch Struktur und Entfernungen. Hier müssen wir im Süden feste und beständige eigene Strukturen schaffen, denn es darf nicht mehr passieren, dass die Oberligen zusammengelegt werden und dann bundesweit spielen.


    Vielleicht ziehen sie auch mal die besten Teams der beiden Oberligen zu einer dritten Profiliga zusammen, dann könnte man wieder die Regionalliga einführen. Wäre nicht schlecht, aber für mich ist eine bundesweite dritte Liga immer noch eine Totgeburt. Zahllose Pleiten in den letzten zwei Jahrzehnten lügen nicht.

  • Man muss aber auch Bedenken, dass die Oberliga ein größeres Haifischbecken ist, je kleiner die Liga ist. Wenn bei 11 Teilnehmern 8 große Brocken auf einen warten, kann man ja schon rein statistisch davon ausgehen, wie oft man wöchentlich auf die Mütze kriegt. Je größer das Teilnehmerfeld der Oberliga ist, desto mehr kommt das in Zukunft den potentiellen Aufstiegswilligen der Bayernliga entgegen. Eine aufgebläht vierte Liga mit bis zu 18 Vereinen als Ideal anzusehen ist zu kurzfristig gedacht.

  • Da kann ich Inky Quiff nur voll und ganz zustimmen. Die Oberliga Süd braucht ab jetzt eine gesunde Struktur, dann ist es auch viel einfacher für ambitionierte Bayernligsten, diesen Schritt zu gehen. Wenn immer mehr Teams dort spielen würden , die nicht auf "Profimannschaften" setzen, dann hat die Liga eine echte Zukunft. Dann heben sich vielleicht drei bis vier Mannschaften von den anderen ab, aber die restlichen sind fast auf einem Niveau. Das wäre die Traumvorstellung.

  • Trotzdem bleib ich bei der Aussage, wie vor ein paar Wochen, als man berichtete, dass der DEB mit Landsberg in Verhandlungen steht. Als 12. Team würde ich den HCL ganz ganz ungern in der Oberliga sehen und freue mich da mehr auf die vermutlich super attraktive Bayernliga.


    Als 14. Team könnte ich mir den HCL in der Oberliga schon vorstellen. Falls das also überhaupt ein Thema ist, laufen die Drähte zwischen Miesbach, Passau und Landsberg vermutlich heißer als zum DEB. Man hört aber von keiner Seite aus etwas dazu und das stimmt mich eher positiv, dass hier unaufgeregt abgewogen wird. Wasserstandsmeldungen bringen nichts und wecken nur falsche Erwartungen.