Beiträge von Eishockeypurist

    Ich bin sowohl nach Freising und Pfafenhofen schonmal jeweils mit Bus und Auto gefahren, da ist vielleicht eine kleine Spanne, aber das mit sagen wir mal 100 Minuten Stunden ohne Stau kommt schon hin und mit dem Bus sind es defintiv knappe 2 Stunden, das ist wirklich nicht die Welt, nach PAF ist es noch kürzer. Beide Städte liegen im Norden/Nordosten München fast an der Autobahn und somit verkehrstechnisch in der Mitte Bayerns. Wir in Höchstadt haben auch eine gute Lage, in Franken sowieso(sind fast die Mitte Frankens) und auch im Süden ist man relativ schnell, alles machbar.
    Den Kindern ist das relativ egal, wo die Spiele sind und wenn man keinen großen Bus nimmt ist das kein großes Problem. In der Jugend BZl ging es vor 2 Jahren auch nach Vilshofen und Passau und das jeweils zweimal.
    Aber darum geht es doch nicht, es geht ja nicht um Geographie, sondern um Eishockey und den Nachwuchs und da kommen halt nicht halt alle in ihre Wunschgruppe, das macht der BEV schon ganz gut so.
    Am wichtigsten ist es dass Kinder und Jugendliche in allen Regionen "Bayerns" den Eishockeysport auf angemessenen Niveau auszuüben. Der BEV stellt dafür ein Ligensystem zu Verfügung und jetzt müssen die Vereine es halt gebacken bekommen und mit Leben füllen. Auf dass es auch im Nachwuchs bald wieder weiter geht, dann braucht nicht mehr über Ligen oder über Entfernungen reden sondern über den Sport.
    Ich bin sehr gespannt wie man sich gegen die neuen Münchnerteams so schlägt.

    Red Bull München hat gestern gegen Magnitogorsk 4-3 n.P gewonnen. Ich denke unabhängig davon, der Kader sieht super aus.
    Für die bayerischen Teams wird es sehr interessant. Vielleicht schaffen es alle in die Play-Offs, gar nicht unrealistisch. Gespannt darf man auf die Schanzer sein, gelingt heuer der große Wurf, Kader sieht super aus, die Frage ist nur ob das Goalieduo stand hält. Augsburg wird überschätzt und könnte das schwächste "bayerische" Team sein, Ciernik und Bayda sind eher auslaufmodelle und mit Bassen, Helms, Flache sind gute Spieler mit deutschen Pass weg. Mal sehen, wird wieder Zeit für eishockey.

    Ist das jetzt die endgültige Einteilung?
    Diese Einteilung ist jedenfalls sehr interessant bei den Schülern und der Jugend, weg von den Doppelrunden und gleichmäßige 7er, 8er Gruppen. Man trifft auf mehr und interessante Gegner und nicht immer die Gleichen und das mit Derbys ist im Nachwuchs auch egal, Gästefans mit Geld kommen eh keine.
    Ich frag mich aus was die Freisinger oder Pfaffenhofener für Probleme haben. Ihr liegt nunmal in der Mitte Bayerns und könnt über die Autobahn alles schnell bequem erreichen, in Höchstadt ist man von euch z.B schön gemütlich in 1,5 Stunden. Was sind das groß für Kosten. Man muss ja nicht wie Amberg, Pegnitz oder Selb mit Reisebussen im Nachwuchs fahren. Es tuen auch 9 Sitzer und Eltern die fahren, ist jetzt nicht die Welt. Selbst im Hobbysport Skaterhockey fahren wir im Nachwuchs nach Deggendorf, Neubeuern hinter Rosenheim. Etwas mehr Solidarität für das bayerische Nachwuchseishockey.

    Also man sollte doch jetzt mit der gefundenen Lösung zufrieden sein und das nicht schlechtreden. Oft sind es im Eishockey die Fans selber, die sich Dinge selbst schlecht reden. Mit der Lösung können doch alle leben. Es ist doch nur positiv, dass Riessersee und Kaufbeuren weiterhin 2.Bundesliga spielen, da gehören, die auch hin und nicht in die Oberliga, dass sind Ex DEL-clubs mit enthsiastischen Fans, die kann man doch nicht mit Tölz oder Füssen vergleichen! Positiv ist auch, dass Frankfurt und Kassel nicht in der 2.Liga spielen, sie sind sportlich an den besseren Nauheimern gescheitert, also müssen sie halt noch ein Jahr oberliga spielen. Das ist so in Ordnung. also konnte der DEb schon ein paar akzente setzten, aber mehrheitlich hat sich das Modell der Zweitligisten durchgesetzt. Insofern ene realistische Lösung. Jetzt sollte aber wieder der Puck und das eis im mittelpunkt stehen und nicht die Politik.
    Es gibt 3 Favoriten: Heilbronn, Bietigheim und Ravensburg, 2 Aussenseiter mit Kaufbeuren und Riessersee. Schwer dürften es auch Nauheim und Crimmitschau haben, der Rest könnte um Platz 4 und 8 kämpfen. Achten würde ich sehr auf Weiswasser.

    Der Rest sollte sich da auch raushalten. Mittelmäßige Oberligaclubs geht das gar nichts an, schon lustig, dass Grafing zu so einem Thema Stellung nimmt... Aber bei den Erdinger ist es schon klar, dreimal sportlich nicht für die Oberliga qualifiziert, dreimal dem DEB und dem BEV zu verdanken, dass man sonst nicht genug Vereine hatte. Wenn Riessersee und Kaufbeuren in die Oberliga kommen sollte Erding absteigen.
    Und im Zusammenhang der DEL von Kunden zu sprechen ist ja wohl nicht angebracht. Viele Fans von DEL Vereinen opfern haufenweise Geld und Freizeit fahren zu jedem Spiel durch ganz Deutschland von September bis März/April !! Das machen viele Oberliga/Bayernligafans nicht !
    Beide Seiten haben ihre Argumente und man sollte keine Seite einseitig unterstützen, schon gar nicht den DEB. Das Problem im Eishockey ist das viele Egomanen am Werk sind, diese sich aber wieder halten können und man keinen weitsichtigen Blick hat und es nicht schafft für das Normalvolk klare Strukturen zu schaffen. Aber eins ist auch klar, der echten Eishockeyliebhaber lässt sich davon nicht beeindrucken. Egal welche Rechtsform, welcher Modus, welche Liga, entscheidend ist es auf dem Eis und ab August wird zwischen Bremerhaven und Riessersee auf jedenfall der Puck bewegt.

    Die Jahresberichte zum Nachwuchs, Senioren, Frauen sind wieder downloadbar beim BEV.
    Das sind aber nur die Tabellen und Spielergebnisse, das kann man so auch nachlesen.
    Wo sind die Scorerlisten zu den einzelnen Ligen, wie früher? Das ist schon ziemlich armselig und lieblos, dass man nicht in der Lage ist das zu veröffentlichen. Das bekommen Randsportarten besser hin und sogar von der Landesliga Hessen im eiswhockey findet man vom entsprechenden Verband Statistiken zu jedem Spieler.

    Die Liga geht nun auf die Zielgeraden. Ich bin ein sehr großer Freund des Juiorenhockeys, hab vor allem die BZL mit höchstadt früher verfolgt, mich interessiert aber auch die Bayernliga, vor allen Mannschaften wie Schweinfurt oder Selb.
    Ich bin mal gespannt wär den sportlichen Klassenerhalt schafft. Schweinfurt scheint sich etwas gesteigert zu haben, Moosburg hat heuer viele Spieler von der Jugend dabei und tut sich schwer.
    Gespannt dar man sein, wie die Liga nächstes Jahr aussieht.
    Auß der Bundesliga steigt keiner ab, Peißenberg geht hoch. Gerüchteweise stehen inter Bayreuth und Selb(vielleicht als SG in der Landesliga?) und Buchloe(Abmelden?) einige Fragezeichen.
    Überhaupt mache ich mir Gedanken um die Altersklasse, es gibt immer weniger Teams und Ligen, der sportliche Wert für ambitionierte Mannschaften hält sich in Grenzen, allein die viele Spielpraxis ist gut.
    Ich denke mittelfristig sollte man zu einer Alterstruktur wie in der DNL kommen und mit der Jugend zusammenlegen, da haääte man dann wieder größere Teams.

    Also letztes Jahr in den Play-Offs war in Wolfsburg schon was los, genauso wie heuer in Hamburg. Da kann man auch behaupten Bayreuth ist leblos, weil die in der drittniedgristen Liga spielen, nicht mal 1000 im Schnitt und die Leute zum Basketball rennen. Stimmt natürlich nicht ist nur ein Beispiel für solche Aussagen, die man aus der Ferne nie über andere Standorte machen kann.
    Außerdem ist Eishockey nichts für Sozialromantiker und ohne Nürnberg gäbe es kein wirklich hochklassiges Eishockey in Nordbayern.
    Also lieber aufs sportliche konzentrieren als irgendwelchen Wunschsfinals nachzuhängen, ist alles subjektiv.

    Das mit Tradition kann sich doch jeder hinbiegen will und ist im Eishockeysport doch kein Wert an sich.
    ERC Ingolstadt macht neuerdings auf Tradition, im Videowürfel in der Arena spricht der Greilinger irgendwas von Tradition verbindet seit 1964. das ist natürlich Unsinn. Aber genausogut ist Straubing auch kein Traditionstandort. Erst seit 1941 gibt es dort Eishockey und so richtig ambitioniert erst in den 60ern. Richtige Tradition ist eigentlich erst wenn ein Stanort/Verein schon vor dem 2.Weltkrieg, also 30er Jahre Eishockeysport ambitioniert und mit Erfolg betrieb.
    Das ist doch subjektiv und die Vorstellung davon wird sich immer wandeln, wer hat in den 50er Jahren von Straubing gesprochen. Jeder soll die Identifikation zu einem Standort sehen, wie er will, für mich ist subjektiv der Höchstadter EC, obwohl es den erst seit 1993 gibt mein Stolz, mein Verein, mit dem ich "erwachsen" wurde und mit dem ich persönliche Tradition verbinde, für andere sind es Bremerhaven oder Rostock...
    Der Sport lebt da wo er von den Verantwortlichen, Fans und Spielern gelebt wird und das dürfte überall so sein. Und überall spielt Geld eine Rolle, na und?
    Auch an Standorten wie Hamburg und wolfsburg wird der Sport gelebt, da spielt die Tradition keine Rolle.
    Die Schanzer und die Ice Tigers sind jedenfalls die beiden bayerischen Vorzeigevereine in der DEL, wenn es um den sportlichen Erfolg des letzten Jahrzehnts gilt, haben treue Fans und hätten nächstes Jahr das Finale verdient.
    Spiel 5 wird interessant, am Ende wird der bessere siegen.

    Na so toll ist die Nachwuchsarbeit in Mannheim selber auch nicht, die holen sich viele Leute von auswärts einfach ins Schüler und DNL-Team zusammen. Wo sind denn die echten Mannheimer Spieler? Sicher Fischer(ist aber aus Heidelberg), C.Braun(Lampertheim) aus der Region, aber gebürtige Mannheimer, oder die aus der direkten Region finden sich nicht so oft, dass sind solche wie Hemmerich, Weibler und Co.
    Bei Berlin ist das was anderes, obwohl die auch viele von auswärts ankarren, aber Berlin ist die Eishockeystadt in Deutschland schlecht hin. Das erste mal wurde in Deutschland in Berlin Eishockey gespielt, der Schlittschuhclub ist Rekordmeister der BRD, Dynamo in der DDR und die EHC Eisbären bals in der DEL. Außerdem gibt es in Berlin unzählige Topnachwuchsarbeit mit echten Berlinern. Eisbären, FASS, Preussen.


    Aber das hat doch nichts damit zu tun, welcher Club den Titel verdient, der am härtesten arbeitet wird am Ende meister. Aus bayerischer sicht hätte wohl der ERC Ingolstadt den Titel verdient. Nachwuchs ist besser als Straubing, die Fans sind super, die Arena klein aber fein, dazu perfekt in der Mitte Bayerns gelegen. Die Schanzer sind endlich mal dran, hoffentlich gibt es nächstes Jahr das Traumfinale Tomas Sabo Icetigers gegen den ERC Ingolstadt, dann wäre ganz Nordbayern froh. Beides sind die Mannschaften in der DEL, die seit Jahren (fast) immer in den Play-Offs sind, anders als Straubing, Augsburg, Iserlohn.

    Die Meisterschaft geht an Moosburg, ihr braucht einen Sieg mit 6 Toren Unterschied, das sollte gegen unsere Jungs wohl machbar sein. Bei der SG fehlen mit Hauenstein und Kolesnikov wichtige Spieler, außerdem ist nach dem überraschenden Erreichen der Meisterrunde die Luft raus. Hab mir lange überlegt heute runter zu fahren, aber morgen steht ja schon wieder Moosburg an.
    Trotzdem haben unsere Schüler eine erneut gute Saison gespielt und 3 Titel in Folge geholt. Glückwunsch an Coach Olli Lang und an die Mannschaft.
    Auch Glückwunsch an Moosburg, mit Patrick Holler habt ihr einen super Trainer, nächstes Jahr wird es einen durchmarsch durch die Landesliga geben.

    Das in Bayern nicht alles Gold ist was glänzt ist ja kein Geheimnis.


    Aber hinter den Entscheidungen der Eishockeyverbände steckt wohl schon Sinn, der sich halt vielen nicht unbedingt beim ersten Mal erschließt. So z.B bei dem Ligenüberspringen der Kassel Huskies in NRW, da ging alles mit rechten Dingen zu, weil halt alle anderen verzichteten. Der Vorteil ist dort, dass man die Vereine schön nach einem veröffentlichen Ranking abklappern konte.


    Die Entscheidungen im Falle SW, Höchstadt und Regen wurden auch nach gewissen Regularien getroffen, auch wenn es manchen nicht passt. Damit sollte man jetzt aber sich arrangieren.


    So wird es auch bei den Juioren sein. Man hat Straubing doch nicht so einfach zum Spass hochgelassen. Selb spielt ja auch plötzlich Bayernliga obwohl sie eigentlich nur für die Landesliga qualifiziert waren. Die anderen wollten halt nicht hoch und deswegen, um auf die Normstärke von 8 Teams zu komen hat man eben Straubing, mit hochgenommen.


    Ist alles auch irgendwie logisch:


    Der EHC Straubing hat keine Seniorenmanschaft im BEV-Spielbetrieb, die Juioren können sich also ganz auf die lange 28er Runde konzentrieren. Das sollte mchbar sein, es kommen ja Jugendspieler heuer mit hoch und die Straubinger Jugend war ja ganz passabel.


    Für Bad wörishofen macht diese 28er Juiorenlandesliga wohl keinen Sinn: Die erste spielt Landesliga, außerdem hat man eine neue 1b. Da gibt es also genügend Spielmöglichkeiten, die Juiorenlandesliga wäre wohl des gute zu viel.


    Bei Dorfen/Gebensbach kann ich mir vorstellen, dass der partner aus Gebensbach dagegen war. Immerhin spielte doch letztes Jahr ein Großteil der Gebensbacher landesligatruppe auch bei der Junioren SG: Panthalers, Reiter, Mayer, Irber, weindl, Hammerlindl usw. Hab die Spiele ja gesehen und der Viereckl hat gecoacht. Die BZL ist ja OK noch parralel zu spielen, aber zusätzlich zur Senioren lL, noch die Juioen LL zu spielen, die sogar mehr Spiele hat, das macht keinen Sinn, wenn sich beide Mannschaften so überlappen in der Besetzung.


    Die Altersklasse Juioren ist überhaupt ein Anachronismus: Es tut sich doch jeder schwer irgendwie Juioren zusammen zubekommen, da in dieses Alter auch Schule und Ausbildung fällt. Da müssen dann Spieler aus der 1.Mannschaft für die Junioren opfern , dass die spielen können. Ambitionierte förderung findet doch eher bei Der Jugend und den schülen statt, außer Kaufbeuren oder peiting hat kein Verein mehr einen Schwerpunkt auf die Junioren.


    Man sollte auch generell das Ligensystem im Bereich Schüler, Jugend, Junioren reformieren und die Landesliga als Spielklasse abschaffen.
    Als Paradeliga unterhalb der Bundesligen sollten die Bayernligen stehen, die ruhig auch aufgestockt werden könnten. alles andere darunter ist doch nicht ambitioniert und in der Breite Hobbysport. Von denen wird eh keiner Profi. Von daher braucht man keine bayernweite Landesliga(gibt es ja bei den Senioren nicht mal). Was bringt es wenn z.B Pfronten gegen Selb in der Jugendlandesliga spielt. Viel zu aufwändig und teuer. Unterhalb der Bayernliga sollte es daher mehrere regionale Gruppen geben.

    Also Kassel stellt eine starke Mannschaft zusammen, Mikesz, Christ, Robitaille und Kostyrev.
    Die Regionalliga West von 11/12 ist schon schwächer als die von 10/11. Der Grund warum Frankfurt nicht so dominant war, dass da noch solche damals ambitionierten Teams wie Troisdorf aktiv waren und das die Lions gerade Pleite waren und alles schnell wieder aufgebaut werden musste. Kassel hatte nun 1 Jahr Zeit sich wieder aufzustellen. Der LEV NRW ist ein Vorbild was Flexibilität und Transparenz bedeutet. Es wurde immer öffentlich ein Nachrückerranking mit den jeweiligen Vereinen publiziert. Beim BEV gibt es so etwas nicht. Auch kann der LEV NRW eine semiproffesionelle Oberliga organisieren, andere nicht.


    Ligen überspringen oder ewiges gab es auch in der jüngeren Vergangenheit. 01/02 rückte der 10 der abgeschafften Regionalliga die AEV Juniors in die Oberliga auf und der damals 5klassige Baden-württemberligist EC Atalntis Ulm/Neu Ulm spielte 02/03 in der drittklassigen Oberliga.


    Sportlich wird es interesant, da muss mann noch die endgültigen Kaderzusammenstellungen abwarten. Aber im Süden sollten nur Tölz und Peiting etwas reißen können, die West-Teams dürften durch den neuen Modus mit der Meisterunde im westen nun schon stärker gewappnet sein.

    Aus sportlicher sicht ist die U-20 sicher sehr interessant, da laufen ja auch DEL-Spieler mit auf. Und es ist doch auch gut so für die Jungs, mal in einem Pflichtspiel während der Saison zusammen spielen.


    Weisswasser ist wohl das attraktivste Los überhaupt, es gibt unterhalb der DEL wohl keinen Verein mit so einer Geschichte und vor allen mit solch fantastischen Fans. Ich bin heute noch stolz den ES "Dynamo" Weisswasser auf Höchstadter Eis gesehen zu haben. Also einfach über den Tellerand schauen!
    Mal sollte endlich mal weg von diesem Derbygedanken und "sich gemütlich in seiner tollen Bayernliga aalen" kommen und mehr Respekt und begeisterung für das gesamtdeutsche Eishockey haben!

    Die Argumentation stimmt so nicht von Dicker.
    Vor der letzten Saison 10/11 wurden die jahrgänge eingefroren. Also 90er waren weiterhin Juioren, obwohl sie im Normalfall Over-Age gewesen wären. Diese Saison sind die 91er die ältesten Juioren, wären nach der alten Regel OverAge geworden. Ein 90er wäre heuer also ein Over-Over Age.


    Das es weniger in der altersklasse Juioren gibt ist ein allgemeiner Trend im gesamten deutschen Eishockey. Landshut,Rosenheim, Köln, Krefeld usw. haben seit Jahren keine Junioren mehr, die konzentrieren sich halt auf die DNL , sprich Jugend.
    Ein guter Förderungsaufbau sollte aussehen(egal in welcher Liga): 1.Mannschaft-1b(evtl. auch in Form einer SG, oder Farmteamkooperation)-Jugend/DNL
    Optimal iat die Alterstruktur in der DNl, die Jahr noch das erste Jahr Juioren mitführt und das zweite Juiorenjahr als Over-Age zählen lässt. In der DNL sind also heuer die 92er Over-Age spieler.


    Mal sehen, wie die Juiorenligen im BEV-Bereich so aussehen werden.

    Ist ja interessant das zu lesen hier.
    Grundsätzlich stimme ich da dem Moosburger zu. Also es ist schon auffällig, das bei Pfaffenhofen und vor allem Dorfen fast nie zumindest gegen uns) Spieler aus der Bayernligamannschaft dabei sind. Da ist wirklich schade. Was ist z.B mit einem Findeis und einem Rudolf?
    Auch verstehe ich nicht so ganz, wie man eine 1b wichtiger als die Junioren stellen kann. Eine 1b ist doch als Ergänzung zu den Junioren gedacht um ihnen mehr Spiele zu geben und die herausgewachsenen, die es nicht in die erste schaffen aufzufangen. Aber das muss jeder Verein für sich selber wissen, welche Mannschaft er mehr puscht. Die Senioren Bezirksliga ist nun mal eine sehr rustikale und limitierte Spielklasse. Gleiches gilt auch für die Junioren Bezirksliga. Wenn man da aber den Aufstieg in die Landesliga schafft, hat man mehr Spiele auf höheren läuferischen Niveau als in der BZL. Da gibt es unterschiedliche Wege, z.B Erding hat keine Junioren, dafür 1b gepuhst, Weiden und Bayreuth haben keine 1b, oder als Top-Beispiel Peissenberg und Memmingen, ohne 1b aber starken Junioren.


    Je mehr Spiele die Jungs machen umso besser. In Höchstadt und Pegnitz spielen die Stars wie die Goblirschs, Grau, Tratz, Schmidt und Hagen, fast immer bei den Junioren, es sei denn die erste spielt parallel. Die genannten Spieler sind mittlerweile im 1.Seniorenteam etablierte Spieler, dazu aber auch bei den Junioren und als drittes noch optional bei der 1b. Sie kommen so mit Vorbereitung auf 50-60 Saisonspiele.

    Ob Marke der richtige Begriff ist, kann man anzweifeln, auf jedenfall haben sich die 3 Buchstaben DEL als solches schon in der deutschen und internationalen Szene einen Namen gemacht. Was man damit assoziert ist wieder eine andere Frage, die man pauschal nicht beantworten kann.
    Das mit der sportlichen Ausgewogenheit würde ich aber schon so stehen lassen.
    In den letzten 10 Saisons gab es 6 verschiedene Meister(4xBerlin, 2xMannheim, Hannover,Krefeld,Frankfurt,Köln), und 10 verschiedene Finalteilnehmer. Berlin hat seinen Erfolg auch der guten Deutschen Personal und Nachwuchspolitik zu verdanken, Finanzgiganten, wie Köln, Hamburg, Mannheim oder teilweise Ingolstadt konnten nicht einen den finanziellen Mitteln entsprechenden Erfolg erreichen. Um auf das Thema Nürnberg zu sprechen zu kommen, sicherlich wurde gerade Anfang des Jahrzehntes unter Bob Murdoch viel Geld ausgegeben, aber man arbeitete über die Jahre hinweg konstant, seit 2001 wurden ununterbrochen das DEL Play-Off-Vietelfinale erreicht, das gelang sonst niemanden! Und in den 2 Jahren unter Brockmann hatte man eine der günstigeren Mannschaften und spielte starke Spielzeiten.
    Klar ist natürlich das Geld für sportlichen Erfolg von Vorteil ist, aber eine gewisse sportliche Ausgeglichenheit(bis auf Duisburg) zeichnet die DEL schon aus.
    Aber natürlich gibt es auch viele Probleme die jeden bekannt sind und nicht optimal sind, aber das ist im Eishockey generell so und im Übrigen ist es auch in anderen Sportarten so, dass die erste Profiliga ein eigenes Verwaltungskonstrukt ist und auch dort die Zusammenarbeit mit dem Verband nicht immer reibungslos läuft.

    Also ich würde schon behaupten, dass die DEL so etwas wie eine Marke ist. Die DEL im Zuschnitt der letzten Jahre ist doch schon deutlich stabiler als in den 90ern.
    Und finanzielle Probleme gibt es nicht nur in der DEL, die gibt es von der 2.Liga bis zur Landesliga im gesamten deutschen Eishockey!!
    Genauso gibt es Geschachere um Lizenzen, undurchsichtige Strukturen und Anwaltsentscheidungen, juristischen Hick-Hack, auch unterhalb der DEL, letzters sogar im ach so heiligen BEV!!
    Der Fall Kassel ist nicht die Schuld der DEL, die haben die doch im Sinne des Sportes und des soliden Wirtschaftens ausgeschlossen, dass die juristisch dagegen vorgehen, kann die DEL doch nicht ändern. Was wäre denn gewesen, wenn Peißenberg gegen Dingolfing die Play-Downs verloren hätte(der Nichtabstiegskompromiss wurde ja erst geschlossen als der TSV schon gerettet war)
    Den Fall EHCM kann ich jetzt nicht genau beurteilen, aber bei uns in Deutschland gibt es nun mal Regeln und Fristen, deren penible,rücksichtslose Einhaltung Teil unserer erfolgreichen Staatskultur sind.


    Mit dem möglichen Gang in diese seltsame und sportlich nicht so attraktive Alpen-Balkan Liga erweist man dem deutschen Eishockey einen absoluten Bärendienst, und das nach der tollen WM. Überhaupt ist diese ganze Mentalität im südbayerischen Raum seltsam. Immer dieses Gerede von bayerischer Sonderliga usw, von einer Abneigung gegen uns nördlich von Donau/Main. Exemplarisch steht für mich der Beitrag Nr.370 von Ueberflieger, der das alles ausdrückt. Was ist bitte an Hanover, Weisswasser, Dresden, Freiburg, Bad Nauheim so schlimm?
    Für mich persönlich attraktiver als jeder Bayernligaverein und ja nicht aus der Welt. Lieber auf den Balkan als nach Sachsen? Aber wahrscheinlich sind das wirklich mentale und geographische Unterschiede. Als Franke denkt man da halt anders.


    Die DEL wird zum Teil auch von den Fans und der Öffentlichkeit zu schlecht gemacht. Dabei ist das die Liga wo sich unsere WM Stars zum Großteil tummeln, die Liga in Deutschland, die sportlich am interessantesten ist, wo sich Erfolg nicht kaufen lässt(Manheim, Hamburg), sondern durch harte Arbeit erreicht werden kann(Augsburg,Nürnberg). Das erwähnt wieder keiner, die DEL Play-Offs waren doch super!
    Was verbessert werden muss, ist sicher die Zusammenarbeit mit dem DEB und die Verzahnung mit der 2.Liga.

    Es sieht ja gut aus für Hannover, ihnen wäre der Titel am allermeisten zu vergönnen. Hannover ist eine Eishockeystadt, wo gibt es dass, das man gleich 2 Profi-Clubs hat? Dazu mit Hans Zach einen sehr sympathischen Trainer, er hat das deutsche Eishockey erst wieder stark gemacht. Außerdem setzt Hannover von allen Halbfinalisten, vor allem auf deutsche Spieler, auf den Schlüsselpositionen. (Ausnahme mal Scott im Tor, aber das ist eh eine Ausnahme, Ziffzer war eigentlich voegesehen, hat aber in der Hauptrunde es nicht gepackt) Das gibt es bei den anderen Halbfinalisten nicht in dieser Quantität. Von den 6 Stamm Abwehrspielern, sind 5 Deutsche und auch in der Paradereihe, spielen Dolak und Kathan. Dazu übernehmen Mondt und Boos Schlüsselpositionen ein, und junge Spieler wie Blank oder Wolf spielen starke Play-Offs mit viel Eiszeit. Wirklich tolle Arbeit von Zach. Außerdem musste Hannover als einziger vor der Saison so richtig finanziell abspecken. Förderung der Deutschen und ein Trainermomument. Eishockey-Deutschland(zumindest die nördliche der Donau) muss zu Hannover stehen
    Ich hab Hannover zweimal im Viertelfinale gesehen und sie haben alles was man braucht um Meister zu werden:
    -ein überragender Scott im Tor
    -hervorragendes Powerplay
    -die nötige Cleverness um im entscheidenden Moment zuzuschlagen
    -hervorragende Einzelspieler, die ein Spiel allein entscheiden können (S.Goc, Vikingstad)
    -einen tiefen Kader, in dem jeder seine Rolle annimmt, und auch scoren kann. Siehe Wolf und Blank. Sensationell was Zach auch mit so Spielern wie Martin Hlinka, Niki Mondt oder Tino Boos macht. Alles technisch und spielerisch gute Spieler mit Scoring Potential, die aber hervorragend ihre Rolle erfüllen, kämpfen, Schüße blocken und super Unterzahl spielen.