Beiträge von caramelle

    frag ich mich auch, da tut man sich trotz brille schwer 8)

    genau darüber habe ich mich auch geärgert. Man sah so viel Hintergrund, sprich Zuschauerrängen, aber für Fernsehzuschauer wichtige Infos, wie Zeit, Spielstand, etc. kann man kaum entziffern. Und das, obwohl ich einen großen Bildschirm habe... :(

    DEB will Regelwerk ändern



    Der DEB und die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) haben sich bei einem Krisentreffen auf ein einvernehmliches Vorgehen und eine Lösung im Fall Florian Busch geeinigt.


    Beide Parteien verständigten sich darauf, dass die Angelegenheit vor einem Schiedsgericht des DOSB juristisch geklärt und der Urteilsspruch akzeptiert und umgesetzt werden soll.


    DOSB-Generaldirektor Michael Vesper fungierte als Schlichter zwischen den Parteien.


    Weiter vereinbarten beide Seiten, eine neue Trainings-Kontrollvereinbarung abzuschließen, damit die NADA ihre wegen des Falls Busch gecancelte Kontrolltätigkeit wieder aufnehmen kann.


    Der DEB versprach, künftig alle Spieler des Nationalkaders fristgerecht dem NADA-Pool zu melden, nachdem die Anti-Doping-Organisation Unverständnis darüber geäußert hatte, dass die NHL-Legionäre Marco Sturm, Christoph Schubert, Dennis Seidenberg und Dimitri Pätzold sowie fünf weitere WM-Teilnehmer der Agentur nicht gemeldet worden waren.


    Außerdem will der DEB den NADA-Code unverzüglich in seine Regelwerke integrieren und Sperren wegen Dopings auch in der DEL Geltung zu verschaffen.


    Ziel der Reformen ist auch, den Stopp der Fördergelder durch das Bundesinnenministerium im Zuge der Affäre aufzuheben.


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    So war die "Affäre Busch" letztendlich auch für was gut: "Lücken in der Zusammenarbeit der NADA & DEL wurden aufgedeckt und geschlossen...

    08.05.2008



    DEB lenkt im Fall Busch ein



    Der DEB hat im Fall Florian Busch eingelenkt und der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA) eine juristische Klärung vor dem Ad-hoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nahegelegt.


    "Wir versuchen, Einvernehmen zu erzielen und die Dinge zu befrieden, damit wir uns wieder auf den Sport konzentrieren können", so DEB-Vizepräsident Uwe Harnos.


    Es sollen Gespräche mit der NADA geführt werden, um die Trainingskontrollvereinbarung wieder in Kraft treten zu lassen.



    Quelle: Sport 1 online

    Ich glaube, man sollte den Kommentar über die Aktion der Fans von Uwe Krupp nicht überbewerten. Ich denke, auch bei ihm liegen mittlerweile die Nerven blank wegen der ganzen Situation und den Negativschlagzeilen... und, auch wenn er sagt, daß die Mannschaft gut spielt, erhofft hat er sich - und wir auch - sicher etwas mehr als den Klassenerhalt: wenigstens das Erreichen des Viertelfinals...

    Der deutschen Nationalmannschaft droht bei der WM in Kanada die Aberkennung des 4:2-Sieges gegen die Slowakei. Der in Kananda geborenen Verteidiger Jason Holland vom ERC Ingolstadt war nach Angaben des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nicht spielberechtigt.


    Holland war 1996 bei der Junioren-WM für Kanada aktiv und hätte vier Jahre in Deutschland spielen müssen, um einsatzberechtigt zu sein. Er steht aber erst seit drei Jahren beim ERC Ingostadt unter Vertrag. Laut DEB-Sportdirektor Franz Reindl, der die Verantwortung für den Fehler übernahm, droht nun am "Grünen Tisch" eine 0:5 Niederlage.


    Quelle: ZDF videotext

    Florian Busch steht der deutschen Eishockey-Auswahl auch in den restlichen Partien der WM in Kanada zur Verfügung. Dies teilte der Eishockey-Weltverband IIHF in Halifax mit.


    Quelle: ZDF text, 20:15 h

    Verliert DEB öffentliche Fördermittel?


    Als Reaktion auf die Vertragskündigung der NADA mit dem DEB stehen nun die öffentlichen Fördergelder auf dem Prüfstand. "Ich denke, wir müssen sorgfältig prüfen, wie es mit der Förderung aus öffentlichen Steuergeldern aussieht", sagte der Sportausschussvorsitzende Peter Dankert. Der DEB kassiert jährlich 600.000 Euro Zuschüsse


    Quelle: ZDF text, Sport

    Der Fall Busch hat für DEB ein Nachspiel:


    Nationale Anti-Doping-Agentur kündigt Vertrag und setzt den Deutschen Eishockey-Bund damit gewaltig unter Druck.


    "Mit einem einmaligen Schritt in der Geschichte des deutschen Sports hat die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) im Kampf gegen Doping die Pistole auf die Brust gesetzt. Als Konsequenz aus dem "Fall Busch" gab die NADA gestern in Frankfurt/Main bekannt, dass sie den Vertrag mit dem DEB gekündigt habe und ab sofort keine Trainingskontrollen im Eishockey mehr durchführen werde. Durch das Verhalten des Verbandes sei "die Geschäftsgrundlage für eine Zusammenarbeit nicht mehr gegeben", erklärte der NADA-Vorstandsvorsitzende Armin Baumert.


    Neben dem Vorgehen des DEB im Fall Florian Busch ist nach Angaben der NADA auch die Tatsache, dass aus dem aktuellen Kader des DEB-Teams für die derzeit laufende WM in Kanada neun Spieler nicht für den nationalen Testpol der NADA gemeldet seien, Auslöser für das Ende der Zusammenarbeit. Die neun Spieler unterliegen damit nicht dem Kontrollsystem. Dabei soll es sich vor allem um in der amerikanischen Profi-Liga NHL beschäftigte Akteure handeln.


    Der DEB reagierte verwundert auf das Vorgehen der NADA. Sportdirektor Franz Reindl sagte in Halifax: "Ich bin überrascht und kann es nicht nachvollziehen." Vor einer detaillieren Reaktion will Reindl zuerst die genauen Grüne für die Kündigung erfahren.


    "Das Verhalten des DEB ist ein Schlag ins Gesicht für alle die Sportler, die sich auf dem Weg nach Peking an alle Kriterien des Kontrollsystems halten", sagte der Kuratoriumsvorsitzende der NADA, Hans Michael Hölzl: "Es geht um die Glaubwürdigkeit des Doping-Kontrollsystems in Deutschland." Baumert ergänzte: "Entweder hat der DEB die sportpolitische Bedeutung des Falles noch nicht verstanden, oder er will ihn aussitzen." etc....


    Quelle: dpa