Beiträge von Powermarty

    - Ich bin auch kein Freund von vielen Kontis, manchmal gibt es vielleicht übergangsweise keine andere Möglichkeit. Wenn ich hier lese, dass ein Konti ein vielfaches mehr kostet als ein Deutscher, kann ich nur lachen. Wenn wir am Beispiel Burgau Spieler aus Ulm, Königsbrunn oder Bad Wörishofen (alles andere würde keinen Sinn machen) holen wollten, würden diese das gleiche Problem haben und auffüllen müssen.

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    Nach Informationsaustausch per PN muss ich sagen: Das hatte ich falsch in Erinnerung
    Ohne die Details zu kennen, aber mir ist eher aufgefallen, dass euch die jungen in Deutschland ausgebildeten Spieler relativ schnell wieder verlassen haben. Hatte das etwa was mit dem Kontis vor die Nase gesetzt bekommen zu tun?

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    Und ganz ehrlich, Burgau ist für mich so ein Beispiel, wo ich mich frage "Woher stammt der Anspruch mindestens Landesliga spielen zu müssen?" wenn vieles eigentlich eher für Bezirksliga spricht. Jetzt wird wahrscheinlich wieder der Standortnachteil kommen, den ich nicht wirklich sehen kann, wenn ich mir so das potentielle Einzugsgebiet und die fehlende Konkurrenz so anschaue.

    Vieles richtig, aber Bayreuth war halt auch wieder der klassische Ikarus-Effekt. Deutlich zu hoch geflogen, bevor die Basis dafür da war und die Altlasten sind wohl nicht nur unter der aktuellen GmbH-Führung im Verein verursacht worden.

    Verstehe die komplette Loslösung vom sportlichen auch nicht. Ich verstehe zwar, dass man ein wenig vom sportlichen weg will um die Schwankungen bei guten/schlechten Jahrgängen nicht zu groß werden zu lassen.


    Ein Hauptproblem bei der Einführung des Sterneprogramm ist in meinen Augen, dass es zeitgleich für alle Jahrgänge eingeführt wurde mit ganz kurzen Übergangs-/Ausnahmezeiten. Da gefällt mir der Weg des BEV besser, wo basierend von der U6/7 es Jahr für Jahr weiter ausgebaut wird. Wobei auch da die jährliche Steigerung vielleicht zu knapp ist und eher jedes zweite Jahr gesteigert werden müßte, analog halt zu den Wechseln der Altersklassen (wenn die gut aufgestellte U7 zur U9 wird usw.). Bei der Art des DEB ist es halt tödlich, wenn du z.B. bei den Ältesten und Jüngsten sehr gut aufgestellt bist aber in den Jahrgängen dazwischen Schwachstellen hast.

    Wäre es nicht möglich, die erlaubte Anzahl an eingesetzten Ausländer an die Anzahl an gemeldeten Jugendmannschaften zu binden?

    Wäre sicher interessant nur wirst du da keine Mehrheit dafür bekommen weil du ja eine "Umkehrlogik" drin hast. Die meisten Vereine, die viele Nachwuchsmannschaften haben, brauchen in der Regel weniger Ausländer und umgekehrt. Sieht man ja an der aktuellen Lage sehr schön.


    Des weiteren ist das Problem, dass die ganze Ausländerregulierung durch den Verband hinfällig ist. Es kann nach dem Ausscheren aus der Solidargemeinschaft nichts mehr zentral geregelt werden. Es können nur noch alle Vereine gemeinsam regeln und da reichen auch keine einfachen, zweidrittel oder sonstige anteilige Mehrheiten. Da geht es nur noch wenn alle mitziehen und einstimmig einer Selbstbeschränkung zustimmen. Schert einer aus, ist es komplett hinfällig.


    Die einzige Stellschraube, die dem Verband inzwischen bleibt ist die Zulassung von Mannschaften zu bestimmten Ligen auf Grund vorgegebener Kriterien. Und hier bietet sich natürlich die Nachwuchsarbeit an.

    Und nochmal zum EU-Recht: Dort ist die freie Arbeitsplatzwahl geregelt. Arbeitsplatz = Beruf = Geld verdienen, also Profi, somit kann nur über diesen Weg gegangen werden, aber da müsste man halt mal die interschrieriebenen Berufsspielererklärungen, die jedes Jahr gefordert werden, überprüfen. Doch wer traut sich das seitens des Verbandes?

    Nachdem ich die letzten Tage da ein wenig im Netz unterwegs war: Jein. Ja es gibt einerseits EU-Recht auf freie Arbeitsplatzwahl und das würde im Amateurbereich bei dem einen erlaubten Berufsspieler so oder so nichts verändern. Das liest man auch in Berichten zum Bosmanurteil und den Folgen. Es gibt andererseits aber eben auch ein Recht auf generelle Gleichstellung der EU-Bürger und auf dessen Grundlage hat Berchtesgaden geklagt


    Zitat

    ...
    Die durch die Satzungen geschaffene Begrenzung diskriminierte EU-Staatsbürger alleine aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit. Dies verbietet aber das EU-Recht in Artikel 18 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Es zählt zum Primärrecht der EU und ist seit 1. Dezember 2009 in Kraft.


    Im Jahr 1995 hatte der Europäische Gerichtshof im so genannten »Bosman«-Urteil entschieden, dass eine Beschränkung von ausländischen Sportlern im nationalen Sport europarechtswidrig ist. Der Amateursport wurde nicht erwähnt und zunächst von niemandem beachtet. Erst 2007 und 2009 schuf die EU Regelungen, mit denen sie sich selbst verpflichtete,
    auch den Amateursport als Freizeitaktivität der Bürger zu fördern. Dies eröffnete nun die Möglichkeit, Regelungen im Amateursport an EU-Gesetzen zu messen. Das Ergebnis im vorliegenden Fall war, dass die Regelungendes DEB und BEV den Zielen des Europarechts nicht standhielten.


    Nuuu, vielleicht würde ich mich noch erweichen lassen, bei gewissen BZL...Ok, aber mit strengen Auflagen und einer gandenlosen Prüfung, warum bisher die Kritierien nicht erfüllt werden konnten. Bei den LL und bestimmt bei den BAYLigisten eben nicht - wobei es bei den aktuellen BAYligisten eher keine Probleme hinsichtlich bestehender Nachwuchsarbeit geben sollte !!!

    Die BZL außen vor zu lassen ist schon ok. Irgendwo müssen die Vereine, die Anforderungen für LL oder Bayernliga nicht erfüllen können, spielen. Klar wäre es schön, wenn auch dort gewisse wirklich niedrige Mindestanforderungen, wie z.B. Laufschule, gefordert würden. Aber das wäre eher das Sahnehäubchen.


    Selbst wenn man es so sieht, dass vieles in den letzten Jahren vernachlässigt wurde (z.B. Nachwuchsarbeit) das alles jetzt mit einem "brechstangenmässigen" Zeitplan au dem Rücken von Vereinen umsetzen zu wollen ist für mich ein problematischer Weg. Immerhin ist der Verband ja nicht erst vor 2 oder 3 Jahren gegründet worden, sondern hat diese Entwickelung genauso "begleitet". Vereine wie aber z.B. Vilshofen können nicht einfach von 0 auf 1000 innerhalb einer Saison die Nachwuchsmannschaften auf einmal aus dem Boden stampfen, sind doch aber schon ewig im Seniorenbereich unterwegs,


    Und das schliesst auch die Ausländerfrage mit ein.


    Man darf und sollte nicht vergessen, es war ein Bezirksligist der hier dem verband aufgezeigt hat, dass es da schon Lücken im Bezug aufs EU Recht gibt

    Das mit dem EU-Recht aufzeigen glaubst du hoffentlich selber nicht. Das war wohl auch dem BEV schon längst bekannt, nur funktioniert sowas in einer "Gemeinschaft" bis halt einer ausschert. Und da wird es schon noch ein paar mehr rechtliche Lücken in allen Durchführungsbestimmungen geben, was eigentlich auch ok ist, denn es geht um Sport und damit Freizeitgestaltung. Da müsste eigentlich nicht immer alles 100% wasserdicht sein und das funktioniert so lange, bis wieder einer kommt und meint er weiß alles besser oder er ist was besonderes.


    Und genau das ist der springende Punkt warum es dem Anschein nach nur mit der Brechstange geht: Im Eishockey stellen die überwiegende Anzahl der Vereine nur ihre eigenen Interessen in der Vordergrund und ohne Druck ändert sich nichts.


    Den Punkt Nachwuchsregelung verstehe ich so aus der Ferne gleich mal gar nicht . Es gab doch eigentlich klare Vorgaben die schon letzte Jahr formuliert wurden.

    Die Stufe I wurde letzte Saison ja auch nicht komplett durchgezogen. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass es da dieses Jahr deutlich enger wird an der geplanten Stufe II Veränderungen vorzunehmen. Ist doch der Nachwuchs eines der wenigen Mittel entsprechenden Vereinen auf die Finger zu klopfen.


    Transferkartenspieler wird sicher interessant und ja die BZL gehört da eigentlich auch mit rein. Vermutlich hofft man aber, dass es dort nicht so ausufert nachdem es jetzt zwei Jahre mit Öffnung relativ überschaubar lief.


    Die Frage ist halt immer auch wie groß macht man den Teilnehmerkreis, da es ab einer bestimmten Größe eher kontraproduktiv wird. Außerdem ist die Frage, ob wirklich Beschlüsse gefasst werden oder ob nach Lösungsansätzen gesucht wird über die später wie auch immer entschieden wird.

    Die DNL Mannschaft hat am letzten Spieltag noch die sportliche Qualifikation zur U20 Div. II geschafft. Es brauchte dafür einen Sieg gegen den ebenfalls für die Div. II qualifizierten SC Riessersee mit 7:6 (Siegtreffer 42 Sekunden vor Schluß) und einen gleichzeitige Punktgewinn vom ESV Kaufbeuren gegen ES Weißwasser (Kaufbeuren gewann mit 8:5).


    Abschlußtabelle der U20 Relegation II
    1. SC Riessersee 29:21 +8 12Pkt.
    2. EV Füssen 27:27 +0 9Pkt.
    3. ESV Kaufbeuren 29:29 +0 8Pkt.
    4. ES Weißwasser 26:34 -8 7Pkt.

    Die DNL Mannschaft des EVF schließt die Hauptrunde der DNL Blau leider als Gruppenletzter ab. Es folgt nun eine Einfachrunde mit dem Vorletzten der DNL Blau (Kasperl) und den ersten der DNL2 Nord (ES Weißwasser) und DNL2 Süd (SC Riessersee) um die letzten beiden Plätze in der U20 Div II für nächste Saison.


    Die Schülermannschaft schließt die Schüler Bundesliga Gruppe C auf einem der ersten beiden Plätze ab (wenn Schwenningen heute 3 Punkte holt: EVF Erster, wenn die Tordifferenz bei Punktgleichheit zählt, Zweiter wenn der direkte Vergleich zählt) und ist damit nächste Saison für die U17 Div I Süd qualifiziert.

    Wahnsinnsspiel von Team D und ein historischer Erfolg einer eingeschworenen Truppe.



    EGAL, DIE DIE BIG FIVE DES EISHOCKEYS KENNEN JETZT EINEN NEUEN NAMEN

    Schau mer mal, wie lang das anhält. Das haben anderen Nationen auch schon gedacht, z.B. die Schweiz nach ihrem Vizeweltmeistertitel und seitdem konnten sie nicht wieder daran anknüpfen. Nichts desto trotz ein Riesenerfolg nur müssen jetzt halt auch die ganzen Aktionen, die in den letzten Jahren angeleiert wurden, weitergemacht werden und idealer Weise sogar noch verstärkt werden damit es kein Einzelfall bleibt. Leider bin ich da eher skeptisch.

    Die Füssner DNL Mannschaft hat gestern mit 5:2 in der Nachbarschaft bei den Kasperl gewonnen. Man steht allerdings nach etwas mehr als der Hälfte der DNL-Blau Runde immer noch auf dem letzten Tabellenplatz. Man konnte sich aber wieder etwas an Platz 7 (Schwenningen/2 Punkte mehr/1 Spiel weniger) und 6 (Kaufbeuren/3 Punkte mehr/1 Spiel mehr) heran arbeiten. Das Erreichen 6. Platz wäre die Qualifikation für die DNL in der nächsten Saison.


    Die Schülerbundesligamannschaft steht nach ca. 2/3 der Runde an erster Stelle in der Gruppe C. Man hat bei gleicher Spielanzahl 3 Punkte Vorsprung auf den 2. (Schwenningen) und bei zwei Spielen mehr 4 bzw. 8 Punkte Vorsprung auf den 3. (Ravensburg) und 4. (Weiden). Es geht also noch sehr eng dort zu.


    Der Modus in der Schülerbundesliga ist mal wieder reichlich kompliziert. Nur ein Teil der Teams aus den Gruppen A und B können am Ende um die deutsche Meisterschaft spielen. Die Gruppen C und D sind Qualifikationsrunden für die Einteilung U17 Division I/II/Nord/Süd im nächsten Jahr. Die beiden Erstplazierten der Füssner Gruppe C qualifizieren sich für die U17 Division I Süd im nächsten Jahr. Die Plätze 3-9 qualifizieren sich für die U17 Division II Süd und der Letzte spielt eine Verzahnungsrunde mit dem jeweils bestplazierten Schülerteam aus Bayernliga und BaWüLiga um den letzten verbleibenden Platz in der U17 Division II Süd

    Die DNL2 Mannschaft ist in der Südgruppe nach 12 Spielen noch ungeschlagen und hat bisher lediglich bei einem Sieg nach Verlängerung gegen den SC Riessersee eine Punkt liegen gelassen. Der SC Riessersee ist mit einem Punkt Rückstand bei zwei Spiel mehr auch der hartnäckigste Verfolger unserer Jungs.


    Auch die Schüler stehen nach 10 Spielen mit 7 Siegen und 3 Niederlagen im oberen Tabellendrittel der Schülerbundesliga Gruppe C.


    ABER


    trotzdem sollte man einfach akzeptieren, dass die Welt auch globaler wird man kann nicht immer davon ausgehen, das freiwillige Seöbstbeschränkungsvereinbarungen wie dieses Jahr BAY und LL Bestand haben werden vor allem wenn geltende Rechtssprechungen oder Gesetze andere Richtungen aufzeigen

    Warum hat man dann in den allermeisten Sportarten immer noch nationale Meisterschaften und nicht nur internationale Vergleiche?


    Finde ich auch! Ich bin gespannt, was daraus wird...



    Wir haben tatsächlich in der Jugend Geschwisterpaare, mit ausländischen Wurzeln die bei Beibehaltung der Regel nicht zusammen aufs Eis können... Erklär das mal den spielwütigen Kleinen, sodass sich die Enttäuschung im Rahmen hält


    Ist das laut § 3.1.9 nicht eh schon größtenteils so oder geht es um ältere Neuanfänger bzw Umsiedler?


    3.1.9 Einsatz von transferkartenpflichtigen Nachwuchsspielern Im Nachwuchsbereich dürfen bei Meisterschaftsspielen nur 2 Spieler aus dem harten Kontingent (grünes Kreuz im Pass) eingesetzt werden. Kinder, die bei der Passantragstellung unter 10 Jahre sind und im Ausland noch nicht gespielt haben, sind OHNE Kontingentierung spielberechtigt, sofern sie nicht im Ausland ihren ständigen Wohnsitz haben (kein grünes Kreuz im Pass),sofern sie ihren Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Diese Spieler erhalten allerdings den Eintrag „vorläufig ohne Kontingent-nicht in Senioren“ in den Spielerpass. Bitte beachten Sie, dass diese Spieler, sobald sie in den Senioren-Bereich wechseln und keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, wieder in das „harte“ Kontingent (grünes Kreuz) fallen. Kinder, mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit, die bereits im Ausland gespielt haben und/oder bei der Antragstellung über 10 Jahre sind, fallen unter das „harte“ Kontingent.