Eishalle in Sterzing eingestürzt!

  • Wenn ich mir die umliegenden Dächer anschaue, glaube ich nicht, dass es an der Schneelast liegt. Es sieht da nicht nach übermäßigem Schnee aus.

    Da wurde woanders (Statik, Baustoffe...) geschlampt.

    Abstiegsrundenmeister 2011
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    Relegationssieger 2016


    :thumbsup:

  • Vielleicht nicht direkt, aber indirekt sicher...


    „Der Niederschlag in Sterzing lag in diesem Winter auf Rekordkurs. In der Fuggerstadt sind in diesem Winter bis jetzt 285 l/m² Niederschlag gefallen, das ist 3 Mal so viel wie im langjährigen Durchschnitt.“

  • Die Gesamtmenge des Niederschlages an sich sagt ja erst mal nichts aus.

    Frage ist ob die zulässige Dachlast überschritten war die statisch festgelegt wurde.

    30 cm Schnee sind ja nicht arg viel an Höhe....vielleicht noch hoher Wasseranteil, Abläufe vereist.

    Mal sehen was die Sachverständigen herausfinden.

  • Da schluckt man erstmal wenn man so etwas liest. Sowohl die Luchse wie auch die Black Bears haben dort ja sehr oft Ihr Trainingslager abgehalten =O

  • Wie sich das in Italien schimpft weiß ich leider nicht. Ich dachte dabei das durch das Beispiel Deutschland sich das auch in der EU übertragen hat und auch dort die Hallen geprüft werden.......


    Wenn dem nicht so sein sollte hab ich mich geirrt

  • Wie sich das in Italien schimpft weiß ich leider nicht. Ich dachte dabei das durch das Beispiel Deutschland sich das auch in der EU übertragen hat und auch dort die Hallen geprüft werden.......


    Wenn dem nicht so sein sollte hab ich mich geirrt

    Selbst wenn man in Italien nach der Katastrophe von Reichenhall die Hallen überüft haben sollte, so ist es dort in allen Bereichen so das nichts unternommen werden kann weil man schlicht und einfach kein Geld hat bzw. Gelder meistens durch so viele Hände fließen das am Schluß alle ihren Reibach gemacht haben und nichts mehr da ankommt wo es ankommen soll. Und wenn dann etwas gemacht wird dann wird es nicht so gemacht wie es sein sollte weil die ausführenden Unternehmer ja schließlich auch "ihren" Gewinn machen wolle.

  • Nachdem man in Sterzing mit viel Glück, aufgrund der Uhrzeit des Einsturzes der Halle, einer Katastrophe mit Verletzten und Toten nur knapp vorbeigeschrammt ist, sind hier Witzeleien nicht wirklich angebracht. Wer Südtirol etwas besser kennt, weiß auch, dass hier vieles ähnlich läuft wie bei uns in Bayern. In Südtirol gibt es genau wie bei uns fähige Architekten, Fachplaner, Statiker und namhafte Firmen (z.B. auch die Hallenbaufirma Wolf, die ihren Stammsitz gleich um die Ecke von Vilshofen in Osterhofen hat. Finanziell sind die Kommunen wohl auch ähnlich ausgestattet wie bei uns und der Bürgermeister hat ja gesagt, dass die Halle erst 2019 einer größeren Untersuchung unterzogen wurde. Damit ist davon auszugehen, dass hier wohl etwas gravierendes übersehen wurde.

    Hoffentlich bleibt dieser Eishockeystandort erhalten und es wird neu gebaut. Den Südtirolern mit ihrer positiven Einstellung traue ich es auf alle Fälle zu. Der Standort Reichenhall bei uns in Bayern ist ja leider von der Eishockeylandkarte verschwunden.

  • Bereits eine Woche nach dem Einsturz fand im Vigil-Raber-Saal von Sterzing das erste Treffen der Arbeitsgruppe für den Wiederaufbau des Eisstadions von Sterzing statt.


    Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Volgger Peter haben Vizebürgermeister Fabio Cola, Stadtrat Larch Markus, die Gemeinderäten Ernandes Manuel und Seidner Daniel, Gemeindesekretär Holzer Nikolaus, die Funktionäre der Wipptal Broncos Weihenstephan Stafler Robert, Stofner Wilhelm, Bressan Simone, Troyer Stefan, Gschnitzer Egon sowie Pardeller Hans über die ersten Schritte für den Wiederaufbau sowie verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und Konzepte gesprochen.


    Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Eishalle und alle damit verbundenen Sportarten und Aktivitäten für Sterzing und das gesamte Wipptal sehr wichtig sind.

    Daher wird sich die Arbeitsgruppe fortan regelmäßig treffen, um Schritt für Schritt weiter zu planen und das gemeinsame Ziel best- und schnellstmöglich zu erreichen..


    Si è svolto ieri - dopo appena una settimana dal crollo - nella sala Vigil-Raber di Vipiteno il primo incontro del gruppo di lavoro per la ricostruzione dello stadio del ghiaccio di Vipiteno.


    Presieduto dal sindaco Volgger Peter, il vice sindaco Cola Fabio, l'assessore Larch Markus, i consiglieri comunali Ernandes Manuel e Seidner Daniel, il segretario generale Holzer Nikolaus e i funzionare del Wipptal Broncos Weihenstephan Stafler Robert, Stofner Wilhelm, Bressan Simone, Troyer Stefan, Gschnitzer Egon e Pardeller Hans hanno discusso sui primi passi per la ricostruzione dello stadio portando diverse opzioni di finanziamento e concetti di costruzione.


    Tutti gli interessati concordano sul fatto che il palagiaccio e tutti gli sport ed attivita' che si svolgono al suo interno sono molto importanti per Vipiteno per l'intera Wipptal.

    Il gruppo di lavoro si riunirà frequentemente per raggiungere l'obiettivo comune nel modo più rapido ed efficiente possibile.


    Quelle: Wipptal Broncos Sterzing